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Berechnung, Preise und Standzeit

Gerüstkosten im Überblick

Wie wird ein Gerüst berechnet?

Ein Gerüst wird üblicherweise nach der eingerüsteten Fassadenfläche berechnet. Dafür werden die Länge des Gerüsts und die erforderliche Arbeitshöhe miteinander multipliziert. Ein 20 Meter langes und 5 Meter hohes Gerüst umfasst somit ungefähr 100 Quadratmeter Gerüstfläche. Diese Fläche entspricht nicht automatisch der Wohn- oder Grundstücksfläche. Neben der Quadratmeterzahl beeinflussen Gerüstart, Lastklasse, Standzeit, Transport, Auf- und Abbau sowie die örtlichen Bedingungen den Gesamtpreis. Zusätzliche Kosten können durch Dachfanggerüste, Schutznetze, Treppentürme, Überbrückungen, Konsolen oder eine schwierige Zufahrt entstehen. Für ein einfaches Fassadengerüst werden häufig ungefähr 6 bis 15 Euro pro Quadratmeter genannt. Dieser Rahmen dient jedoch nur als erste Orientierung und kann kein individuelles Angebot ersetzen.

Was kostet 100 qm Gerüst stellen?

Für 100 Quadratmeter eines einfachen Fassadengerüsts kann grob mit etwa 700 bis 1.500 Euro gerechnet werden. Unter günstigen Bedingungen liegt der Preis möglicherweise im unteren Bereich. Kommen längere Transportwege, ein unebener Untergrund, besondere Sicherungsmaßnahmen oder erschwerte Montagebedingungen hinzu, steigen die Kosten. Außerdem berechnen viele Gerüstbaubetriebe einen Mindestauftragswert, da Anfahrt, Planung, Materialtransport und Montage auch bei kleinen Flächen erforderlich sind. Marktübersichten nennen für 100 Quadratmeter häufig einen Orientierungswert von ungefähr 900 Euro. Der tatsächliche Endpreis hängt allerdings immer von der konkreten Baustelle und dem benötigten Leistungsumfang ab.

Was kostet 200 qm Gerüst?

Bei einem Gerüst mit 200 Quadratmetern können Auftraggeber überschlägig von etwa 1.400 bis 3.000 Euro ausgehen. Einfache und gut zugängliche Fassaden sind in der Regel günstiger einzurüsten als Gebäude mit Erkern, Balkonen, Anbauten oder großen Höhenunterschieden. Auch ein Dachfang, zusätzliche Seitenschutzmaßnahmen oder Gerüsttreppen können den Preis erhöhen. Größere Gerüstflächen sind pro Quadratmeter teilweise etwas wirtschaftlicher, weil sich feste Kosten wie Anfahrt und Baustelleneinrichtung auf eine größere Fläche verteilen. Eine pauschale Verdopplung des Preises eines 100-Quadratmeter-Gerüsts ist deshalb nicht immer zutreffend.

Was kostet ein Gerüst inkl. Aufbau?

Bei professionellen Angeboten sind Lieferung, fachgerechter Aufbau, spätere Demontage und eine festgelegte Standzeit häufig bereits im Gesamtpreis enthalten. Für ein klassisches Arbeits- oder Fassadengerüst inklusive Montage kann ein grober Richtwert von etwa 7 bis 15 Euro pro Quadratmeter angesetzt werden. Schutzdächer, Fangnetze, Treppentürme, Bauaufzüge oder Sonderkonstruktionen werden meist zusätzlich kalkuliert. Auch Genehmigungen und Gebühren können anfallen, wenn das Gerüst auf einem Gehweg, einer Straße oder einer anderen öffentlichen Fläche steht. Aktuelle Marktangaben zeigen, dass Transport und Sicherheitszubehör den Gesamtpreis zusätzlich um mehrere Hundert Euro erhöhen können.

Wie hoch sind die Gerüstkosten nach 4 Wochen?

Viele Angebote enthalten bereits eine Grundstandzeit von bis zu vier Wochen. In diesem Fall entstehen innerhalb dieses Zeitraums häufig keine zusätzlichen wöchentlichen Mietkosten. Bleibt das Gerüst länger stehen, wird meist eine Verlängerungsmiete berechnet. Als grobe Orientierung sind Zuschläge von etwa 5 bis 15 Prozent des ursprünglichen Gesamtpreises pro zusätzlicher Woche möglich. Die genaue Regelung muss dem jeweiligen Angebot entnommen werden. Da jedes Gebäude andere Anforderungen stellt, sollten Interessenten direkt Kontakt mit CAN Gerüstbau aufnehmen. Nach Prüfung von Fläche, Höhe, Standzeit und örtlichen Gegebenheiten erstellen wir ein transparentes, individuell auf das Bauvorhaben zugeschnittenes Angebot.

Geschrieben am: 25.07.2026


Autor: Can Gerüstbau