Welche Gerüstarten gibt es und wofür werden sie eingesetzt?
Gerüste werden grundsätzlich nach ihrer Funktion, Bauart und Belastbarkeit unterschieden. Zu den wichtigsten Gerüstarten zählen Arbeitsgerüste, Schutzgerüste, Fassadengerüste, Raumgerüste, Fahrgerüste, Hängegerüste, Traggerüste und spezielle Industriegerüste. Welche Konstruktion geeignet ist, hängt vom Gebäude, der auszuführenden Arbeit, der erforderlichen Arbeitshöhe und den Sicherheitsanforderungen ab. Für klassische Fassadenarbeiten wie Verputzen, Streichen, Dämmen oder Sanieren kommt meist ein Fassadengerüst zum Einsatz. Bei komplexen Anlagen, schwer zugänglichen Bereichen oder besonderen Grundrissen sind dagegen individuell geplante Sonderkonstruktionen erforderlich. Als erfahrenes Gerüstbauunternehmen aus Wiesbaden prüfen wir bei CAN Gerüstbau deshalb zuerst die örtlichen Gegebenheiten und wählen anschließend eine sichere, wirtschaftliche und passgenaue Lösung für das jeweilige Bauvorhaben.

Gerüstgruppen, Gerüstsysteme und ihre Bedeutung
Arbeitsgerüste werden nach DIN EN 12811 in sechs Lastklassen beziehungsweise Gerüstgruppen eingeteilt. Sie geben an, wie stark eine Gerüstlage belastet werden darf. Gruppe 1 eignet sich vor allem für Kontroll- und leichte Wartungsarbeiten, während die Gruppen 2 und 3 häufig bei Maler-, Dach- oder Fassadenarbeiten eingesetzt werden. Höhere Gruppen sind für Arbeiten mit größeren Materiallasten vorgesehen, etwa beim Mauern oder bei anspruchsvollen Industrieprojekten. Zusätzlich unterscheidet man verschiedene Gerüstsysteme. Rahmengerüste lassen sich schnell montieren und sind besonders für gerade Fassaden geeignet. Modulgerüste bieten durch ihre flexiblen Verbindungspunkte mehr Anpassungsmöglichkeiten und werden häufig im Industrie- und Sondergerüstbau genutzt. Rohr-Kupplungs-Gerüste ermöglichen sehr individuelle Konstruktionen, erfordern jedoch eine besonders sorgfältige Planung und Montage. Entscheidend ist nicht allein das System, sondern seine fachgerechte Auswahl, Verankerung und Nutzung.
Zu den häufigsten Arten gehören Arbeits-, Schutz-, Fassaden-, Fahr-, Raum-, Hänge-, Trag- und Industriegerüste sowie individuell geplante Sondergerüste.
Es gibt sechs Gerüstgruppen beziehungsweise Lastklassen. Sie unterscheiden sich durch die zulässige Belastung der Arbeitsfläche und den vorgesehenen Einsatzzweck.
Verbreitet sind Rahmengerüste, Modulgerüste und Rohr-Kupplungs-Gerüste. Die Auswahl richtet sich nach Bauform, Nutzung, Belastung und Zugänglichkeit.
Ein Arbeitsgerüst stellt sichere Arbeitsplätze und Zugänge bereit. Ein Schutzgerüst schützt Menschen und Bereiche vor Absturz oder herabfallenden Bauteilen.
Gerüste lassen sich nach Funktion, Konstruktion und Einsatzgebiet unterscheiden, zum Beispiel in Arbeitsgerüste, Schutzgerüste, Fassadengerüste und Spezialkonstruktionen.
Sicher geplant, fachgerecht montiert und zuverlässig betreut
Ein Arbeitsgerüst schafft sichere Stand- und Zugangsflächen für Handwerker. Ein Schutzgerüst dient dagegen in erster Linie dazu, Personen, Verkehrswege oder angrenzende Bereiche vor herabfallenden Gegenständen oder Abstürzen zu schützen. In der Praxis können beide Funktionen miteinander kombiniert werden. Damit ein Gerüst seine Aufgabe zuverlässig erfüllt, müssen Untergrund, Abstände, Verankerungen, Seitenschutz, Zugänge und Belastungen exakt berücksichtigt werden. CAN Gerüstbau übernimmt im Rhein-Main-Gebiet die individuelle Beratung, Planung, Lieferung, fachgerechte Montage, Demontage und den Abtransport. Unser Leistungsspektrum umfasst Fassadengerüste, Industriegerüste, Sonderkonstruktionen und Bauaufzüge. So erhalten private, gewerbliche und industrielle Auftraggeber eine Gerüstlösung, die zum Projektablauf passt und auf sicherem Grund steht
Geschrieben am: 15.07.2026
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